Montag, Januar 22, 2007

Advanced Dungeons & Dragons 2nd Edition


Ich muss ja zugeben, dass mir AD&D immer schon sehr gefallen hat. Nicht allein, weil es die ersten beiden Rollenspielbücher waren, die ich auf Englisch erhielt, und ich darüber einen nicht zuverachtenden Sprung bezüglich meiner Englischkenntnisse gemacht hatte, sondern weil es durchaus ein sehr brauchbares und spielbares Spielsystem ist.
Was für das Spiel mit AD&D aus meiner Sicht und Erfahrung zu sagen ist, wird im Zusammenhang mit meinen "Hausregeln" für das Saga-System essay-haft dargelegt werden.

Ich will an dieser Stelle schon anmerken, dass ich mich lediglich auf die beiden damaligen "Grundregeln" (Player's Handbook und Dungeon Master's Guide) beziehen werde, da ein erheblicher Teil der aufgeblähten, dämlichen und unbrauchbaren "Regelerweiterungen" (The Complete ... Handbooks et al.) lediglich ein Versuch darstellten, die Nachfrage nach "talentbasierten Systemen" zu stillen und vom "Klassensystem" wegzukommen. Beides nicht verkehrt, aber die Spieler waren in der Regel besser bedient, sich einfach ein anderes, diesbezüglich ausgereiftes Spielsystem zuzulegen, als sich den unbeholfenen Versuchen ein "großes Spielsystem" am Markt zu halten, auszuliefern - und gehörig dafür zu zahlen. Wer wegen der Nostalgie (und etwas stolzem Trotz ?) bei AD&D stehen wollte, der konnte auch bei den Grundregeln bleiben - mit eigenen Ergänzungen.

Ich werde also die Anwendung des AD&D-Systems im Spiel erläutern und aufzeigen, dass sofern man nur gründlich liest, die wohldurchdachten Antworten auf die meisten Fragen in den Grundregeln selbst zu finden sind, denn in die 2nd Edition sind viele Jahre Spielerfahrung eingeflossen.
Es geht mir allerdings nicht darum die ewige Diskussion um das beste (realistischste, komplexeste, genaueste, modernste etc. - spielbarste kommt meist garnicht vor...) Spielsystem fortzuführen, sondern um die Anwendung eines Spielsystems und die Konsequenzen für Spieler und das Spiel..



"Das Spielsystem bestimmt die Spielwirklichkeit."
(Die Hausregeln - Alexander-Lars Dallmann)